Wann und wo unterschreitet eine Oberfläche den Taupunkt? Kondensation an Glas, Wand oder Objekt erkennen, bevor Schäden entstehen.
Eigenentwicklung
Zwei Geräte für dieselbe Aufgabe in unterschiedlichen Umgebungen: über Monate und Jahre messen, ohne Stromanschluss, ohne Netzwerk vor Ort und ohne dass jemand regelmäßig vorbeikommen muss. memo-2.0 überträgt per Mobilfunk in das Kundenportal, memo-BT funkt seine Messhistorie per Bluetooth an das Smartphone.
Ein Basismodul, bis zu 24 austauschbare Sensormodule, eine integrierte SIM-Karte. Das System zeichnet lokal auf, überträgt in einstellbaren Intervallen in das Kundenportal und läuft mit einem Satz Batterien über Jahre. Konfiguration und Firmware-Updates erfolgen aus der Ferne. Sie stellen Ihr Sensornetz aus den Modulen zusammen, die Ihre Fragestellung braucht, und erweitern es bei Bedarf im laufenden Betrieb.

Magnetisch, verschraubt oder verklebt. Kein Netzteil, kein WLAN.
Per Kabel an der Messstelle montiert. Jedes Modul wird erkannt und erhält eine feste Kennung.
Messen im Minuten- bis Stundentakt, senden im Minuten- bis Wochentakt. Änderungen aus der Ferne.
Dashboards im Kundenportal, Export der Rohdaten, auf Wunsch jährliche Berichte.
| Baugruppe | Angaben |
|---|---|
| Basismodul | Handtellergroß, ca. 180 g mit Batterien. Display und Taste für Ein- und Ausschalten, Datenkontrolle und Einbindung neuer Sensormodule. Batterien vom Anwender wechselbar. |
| Sensormodule | Kompakt, ein bis drei Sensoren pro Modul, bis zu 24 je Basismodul. Messgrößen: Temperatur, Luftfeuchte, berührungslose Oberflächentemperatur, Kontakttemperatur, Licht und UV, Luftdruck und Luftqualität. Weitere Messgrößen auf Anfrage. |
| Kommunikation | LTE-M und NB-IoT mit GPRS-Rückfall, integrierte SIM-Karte, international nutzbar. Fernkonfiguration und Firmware-Update aus der Ferne. |
| Laufzeit und Umgebung | Mehrere Jahre mit einem Batteriesatz, abhängig von den Intervallen. Einsatz von -20 °C bis +70 °C im Innenbereich und in geschützten Außenbereichen. |
Wann und wo unterschreitet eine Oberfläche den Taupunkt? Kondensation an Glas, Wand oder Objekt erkennen, bevor Schäden entstehen.
Temperaturunterschiede über eine Glasfläche erfassen und mit Licht- und Klimadaten in Beziehung setzen, um Rissursachen einzugrenzen.
Beleuchtungsstärke und UV-Anteil über Tage und Jahreszeiten aufzeichnen, um Lichteinfluss auf empfindliche Oberflächen zu bewerten.
Temperatur- und Feuchteverteilung in großen Räumen oder über mehrere Räume hinweg, mit einem Basismodul und vielen Messpunkten.
Aus der Praxis
Schutzverglasung an einer Kathedrale. Je ein Sensormodul im Zwischenraum zwischen Schutz- und Originalglas und eines am Originalglas selbst, über mehrere Fenster verteilt. Die Daten zeigen seit 2021, wie stark die Schutzverglasung das Originalglas erwärmt und dass Kondensat auf der Schutzscheibe bleibt. Jährliche Berichte fassen die Taupunkt-Unterschreitungen zusammen.
Spannungsrisse in einer historischen Kirche im Ausland. Kontakt- und Raumklimamodule zusammen mit Lichtsensoren auf großen Glasflächen. Weil das Mobilfunknetz vor Ort nur GPRS zuverlässig bot, erhielt das Gerät eine angepasste Firmware; die Umstellung erfolgte aus der Ferne.
Kundenportal
Jeder Kunde erhält einen eigenen Zugang zum Kundenportal. Dashboards zeigen Verläufe, Vergleiche zwischen Messstellen und berechnete Größen wie den Taupunktabstand. Rohdaten lassen sich exportieren. Die Ersteinrichtung der Ansichten ist im Lieferumfang enthalten, spätere Anpassungen und Jahresberichte biete ich als Service an.

Ja. Vor einem Einsatz im Ausland kläre ich mit Ihnen die Netzabdeckung am Standort und stelle das Gerät bei Bedarf auf das dort zuverlässigste Netz ein.
Das System kommt vorkonfiguriert. Sie schalten es ein, montieren die Module und sehen die ersten Daten im Portal. Die Einrichtung des Portals ist enthalten.
Ja. Sensormodule lassen sich im laufenden Betrieb hinzufügen oder tauschen, Intervalle ändere ich aus der Ferne. Jedes Modul behält seine Kennung, damit Messreihen zuordenbar bleiben.
Der Preis hängt von Zahl und Art der Sensormodule ab. Im ersten Jahr sind Mobilfunk und Portal enthalten, danach fällt eine jährliche Gebühr für Datenübertragung und Portalbetrieb an. Ich erstelle Ihnen ein Angebot für Ihre Konfiguration.
Ein kompakter Funksensor, der beim Einbau in Estrich oder Ortbeton eingebracht wird und dort verbleibt. Er misst Feuchte und Temperatur im Material und sendet seine Messhistorie per Bluetooth Low Energy. Jedes Smartphone in Reichweite kann die Daten mit der App einsammeln, ohne Kopplung und ohne Netzwerk auf der Baustelle.
Das Ziel: den gesamten Trocknungsverlauf zerstörungsfrei dokumentieren, den Zeitpunkt der Belegreife eingrenzen und wiederholte Messungen mit Materialentnahme vermeiden. Der Sensor ist ab 35 mm Materialstärke einsetzbar und läuft über die gesamte Trocknungsphase mit einer Batterie.

Transportsicherung entfernen, der Sensor aktiviert sich.
Eine blinkende Leuchtdiode zeigt die Bereitschaft an.
In Estrich hineindrücken und die Oberfläche glätten. Für Ortbeton gibt es ein Gehäuse zur Vorabmontage an der Bewehrung.
Die App zeigt Verlauf und Historie, jederzeit während der Trocknung.
Temperatur und Feuchteverlauf verfolgen und den Zeitpunkt für die Belegung planen.
Weitere Variante
Dieselbe Plattform mit zwei Drucksensoren: einer an einer Kabelsonde im Wasser, einer im trockenen Gehäuse für den Luftdruck. Aus der Differenz ergibt sich der Füllstand, unabhängig vom Wetter. Gedacht für Zisternen, Behälter und Schächte ohne Stromanschluss. Die Variante befindet sich in der Erprobung.
memo-BT ist ein Entwicklungsprodukt. Wenn Sie Estrich- oder Betonbauteile herstellen, verlegen oder prüfen und einen Sensor über eine reale Trocknungsphase begleiten möchten, sprechen wir über ein Pilotprojekt.